Liebe Omis
Heute gibt es wieder eine kleine Premiere zu feiern, nach Teamkolumnen usw. wird dieses Mal eine Replik auf meine Kolumne am kommenden Montag als Jugendkolume erscheinen, antworten wird der Kollege FliegendesOink. Die Klugen unter Ihnen werden es spätestens jetzt erraten haben: Könnte sich um ein Jugendthema handeln, das Ganze, und die Klugen haben wie immer Recht. Es geht also um die Jugend, die heutige, um genau zu sein, ich werde sie heute ein wenig beleidigen oder: auch nicht?
Es ist natürlich Unsinn, über die Jugend pauschal schreiben zu wollen und ein allgemein gültiges Ergebnis dabei erzielen zu wollen, seriöserweise schreibt man also repräsentativ betrachtend. Zudem ist eine Kolumne auch nicht das Medium einer Analyse, eine Kolumne dient der Meinungsäußerung und außerdem erwartet der Leser keinen Text, der länger als eine Bildschirmseite ist und klickt gelangweilt weg, sollte das einmal anders sein. Das vorab. Nun, also:
Wenn Sie einmal gelegentlich in eine Zeitung schauen, die Nachrichten verfolgen, einen Blick in die eigene Geldbörse werfen, die leeren Schreibtische um Sie herum in dem Unternehmen betrachten, in dem Sie zu arbeiten vorgeben und das Sie vielleicht schon auf seiner Entlassungsliste führt, usw., so werden Sie mir zustimmen wenn ich behaupte: sieht nach einer Krise aus das Ganze. Klimawandel, Kriege, Hunger in der Welt, in den westlichen Ländern die Wirtschaftskrisen, Sie wissen es selbst. Hoffentlich. Und darauf reagiert natürlich auch die Jugend, sie müssen nun einmal auf eine Zukunft reagieren, die wir ihnen als Gegenwart anzubieten wagen in wenigen Jahren. Und wie sie reagieren…
