
von tausendschön
Auf manches kommt man nicht von allein. Ich, zum Beispiel, wäre nie auf die Idee gekommen, Kolumnen zu schreiben. Nicht daß ich das derzeit besonders regelmäßig täte. Dennoch gehört es zu den Tätigkeiten, die ich ganz besonders genieße. Und ich meine, daß das zuvor eine von diesen heimlich schlummenden Fähigkeiten gewesen ist. Genauso wie das Lesen von Texten auf einer Bühne, im Rahmen einer Lesung. Ich hatte mir das gar nicht zugetraut. Es mußte mich schon jemand dorthin komplimentieren. Und heute find ich’s großartig. Wäre ich eigentlich jemals von selbst auf die Idee gekommen, eine Anthologie zu gestalten, Buchcover zu entwerfen und mich mit Verlagsbesitzern zu streiten? Ich fürchte, ein Großteil der Schuld dafür, daß die Jugendanthologie noch nicht erschienen ist, lastet auf meinen Schultern. Es tat einfach zu gut, sich dafür zu engagieren, daß es eine kompromißlos rundum schöne Anthologie wird. Zusammen mit anderen Schreibenden, ja Kolumnisten in meinem Alter, die ich lieb gewonnen habe während der Zusammenarbeit. Und mit denen sich so eine Basis der Zusammenarbeit entwickelt hat, daß wir auf die Idee kamen, gemeinsam einen Blog zu gestalten, auf den ich inzwischen so stolz bin, daß ich manchmal damit angebe. À propos angeben. Auf Bewerbungen macht es sich gut, wenn ich schreibe, daß ich stellvertretende Vorsitzende eines Vereins bin. Und es liest sich nicht nur gut, es fühlt sich auch gut an. Zugegebenermaßen hätte ich mir das allein nicht zugetraut. Aber in einem bekannten Team schon viel eher. Zumal dort meine Kompetenzen ausdrücklich geschätzt werden. Und mein Schreibtalent. Von dem ich mir nicht sicher war, daß ich es besitze, vor Jahren, als ich noch nicht mal Jungautorin des Monats gewesen bin. Ich sag also: Danke! Auch den anderen Teammitgliedern.

Die nächste Lesung des Vereins KeinVerlag e.V. wird am 02.07.2011 in Worpswede stattfinden; -
ich wünsche allen Gästen und Teilnehmern an dieser Veranstaltung viel Spaß und mehr.
von Kindermund
Malst mir Landkarten mit Farben
die ich noch nicht sehen kann.
„Ich weiß“
kann ich nicht behaupten
“Ich verstehe“
nur bedingt
Ich kann dir glauben
und auf Zehenspitzen
entlang der Pfade gehen.
Habe mir gemerkt,
wo du sie gezeichnet hast.

Am 10.November fand die erste „Pott-Lesung“ in Essen-Steele statt, wie angekündigt lasen die Autoren Esther Pollok (Anifarap) und Andreas Hempler (wupperzeit).
Insgesamt eine gelungene Veranstaltungen, Publikum und Akteure waren zufrieden oder mehr, anschließend eine kleine Feier, wie üblich bei uns.
Die Resonanz hätte größer sein können, aber: Es war ein Anfang, und aller Anfang ist schwer, wie es heißt. Mal sehen, wie es bei der nächsten Lesung aussieht…
von paradoxa



Symetrische differenz
unvollkommen Perfektionistisch
Mal erosion Und defaltion
doch Die bonheur
Fuchs und prinz
Danke, Sabine. Für alles.

Die zweite öffentliche Lesung des Vereins hat am 03.03.07 in Papenburg stattgefunden. 14 Autoren von keinverlag.de haben gelesen, moderiert hat wupperzeit.
Die Organisation der übernahmen die Vereinsmitglieder TrudeKaschinsky, wupperzeit und Tatzen von keinverlag.de.
Das Programm war abwechslungsreich, Lyrik und Prosa, Ernsthaftes und Witziges, auch ein Dialog war dabei. Musikalisch begleitet wurde die Lesung, die in den Räumen der VHS stattfand, von einem Mann am Klavier. Es kamen 50 Zuschauer-innen.
Was haben wir gelernt aus unserer ersten Lesung? Wir haben diesmal mehr Prosa hineingenommen, und mehr Unterhaltsames, das lockert auf. Wir haben die Lesung nicht so lang geplant (nur gute zwei Stunden). Wir haben die Moderation etwas gestrafft. So gesehen - müsste die dritte Lesung eigentlich so richtig erste Sahne werden …