Eine Soundso

keinthema.jpg„Eines schickt sich nicht für alle“, schrieb Goethe einst zu Recht, was sich aber schickt, und was eben nicht, darüber gehen Meinungen oft auseinander. Einig bin ich mir aber mit den Lesern meiner kleinen Kolumne darüber, dass es sich nicht gehört, die derzeit amtierende Familienministerin als „deutsche Schlampe“ zu beschimpfen, solche Adjektive als Versuche, den Charakter und das Wirken einer Berufspolitikerin zu beschreiben, sind unter Menschen, die versuchen, sich auch in heftigsten Auseinandersetzungen an ihre humanistische Bildung zu erinnern, zu Recht verpönt. Man denke, beispielsweise, über die Entscheidung ihres Ministeriums, Organisationen, die sich gegen die Gewalt des Naziabschaums zu wehren versuchen, die Fördergelder zu streichen, was man mag, - sie dafür als „deutsch“ zu beleidigen geht als Invektive auch moralisch zu weit.

Natürlich hat sie Recht mit ihrer in der „FAS“ vorgestellten Synthese, dass die „Deutschenfeindlichkeit“ auf unserem eigenen Blut und Boden besorgniserregend zunimmt. Diesen Zustand gleich mit einem Begriff zu benennen, den es, laut „Duden“, noch gar nicht gibt, halte ich für notwendig im Sinne einer vermutlich auf die Beschreibung folgenden sachlichen Auseinandersetzung: neue Miseren erfordern neue Begriffe. Oder ist es umgekehrt? Zumindest zeigt die Fähigkeit, welche Sprache auch immer als Instrument intellektueller Arbeit anwenden zu können, dass Frau Schröder ihren Doktortitel höchstverdient führt.

Zumal es um ein Problem geht, unter dem am meisten unsere Jugend zu leiden hat, laut Frau Dr. Dings wird unsere geliebte Jugend von einem islamischen Mob daran gehindert, ihre Grundbedürfnisse nach einer Pflege theodiscer Kultur auszuleben, ohne dafür diskriminiert zu werden. Lederhose bzw. Dirndl, oder kurze, bunte Hosen, Unterhemd über dem Bierbauch, dazu weiße Socken in Sandalen gelten nicht als Ausdruck einer diotischen Disposition, sondern einer idiotischen auf nicht mehr deutschen Schulhöfen. Für das Tragen der neuen alternativen Landestracht, kotbraune Uniform und Marderschützenpanzer, sind sie leider noch zu jung… Unsere lieben Kleinen werden daran gehindert, ihre geliebten Wagneropern auf dem MP 3- Player abzuspielen und als Antwort auf das Gestammel der Muselmänner mit einem Zitat aus, beispielsweise, Goethes „Faust“ für ehrfürchtige Ruhe zu sorgen. Wollen sie ihre durch Generationen an ihre Geschmacksnerven vererbte Lieblingsspeisen zu sich nehmen, - Sauerkraut, Eisbein, Bratwurst usw. – müssen sie womöglich bis Mallorca reisen oder an die türkische Adria, in ihrer Heima oder Heimat sind sie umzingelt von Dönerbuden, Pizzerien und Fastfoodküchen, die unsere leckeren Nationalgerichte nicht anbieten, um die deutsche Jugend nicht nur zu diskriminieren, sondern gleich zu vergiften. Da Politiker dafür bekannt sind, erkannte Probleme auch umgehend erfolgreich zu lösen, bin ich nur wenig besorgt und also zuversichtlich, dass unsere Jugend bald wieder gemütliche Volksliederabende feiern darf, ohne von islamischen Terroristen dafür in die Luft gesprengt zu werden als Ausdruck der Missbilligung und Folge blinden Rassismuses..

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